Welt verbessern für Anfänger – am 30. November per Zoom

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Die Welt ein bisschen besser machen, das wünschen sich die meisten. Oft fehlt es aber an konkreten Ideen, wie das gehen soll. Der Effektive Altruismus hat Vorschläge. Beim Vortrag „Welt verbessern für Anfänger“ stellt die Lokalgruppe Dresden einige vor.

„Gutes besser tun: Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können“, lautet der Titel des 2015 erschienen Buchs von William MacAskill, einem der bekanntesten Vertreter des Effektiven Altruismus. Der Titel fasst zusammen, was die Kernidee der weltweiten Bewegung und Philosophie ist. Viele der schrecklichen Nachrichten aus der Welt, die wir täglich hören, sind niederschmetternd. Häufig lösen sie in uns den Wunsch aus, etwas daran zu ändern. Viele Menschen haben das aus der Emotionalität heraus auch getan – allerdings mit begrenztem Erfolg.

Unterstützung mithilfe von Fakten und Zahlen

Und genau hier setzt die Bewegung an: Wir können – wir müssen sogar – Gutes tun, aber damit die Unterstützung auch wirklich dort ankommt, wo wir es wollen, brauchen wir ein gesundes Maß an Rationalität. Um das zu erreichen, berufen sich effektive Altruisten auf Wissenschaft, auf Fakten und Zahlen, die möglichst genaue Daten liefern. Mithilfe dieser Evidenz können Probleme dann nach drei Merkmalen eingestuft werden: Wie groß ist das Ausmaß des Problems? Wie vernachlässigt ist das Problem? Und wie lösbar? So nähert sich der Effektive Altruismus Themen wie Armut und Gesundheit, Tierwohl und Zukunftsrisiken. Damit eben nicht alle fünf Sekunden ein Kind an den Folgen von Armut sterben muss, damit eben nicht über 150 Milliarden Tiere jährlich vom Menschen getötet werden, damit eben nicht die Menschheit durch existentielle Risiken ausgelöscht wird.

Bettnetze und Wurmkuren retten Leben

Was kann man also tun? Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu helfen. Spenden ist natürlich die naheliegendste. Es gibt in der Bewegung Menschen, die in Jobs arbeiten, die viel Geld erbringen. So können sie wiederum viel spenden. Manche verpflichten sich sogar, 10 Prozent ihres gesamten Einkommens zu geben. Doch auch die Wahl der richtigen Spendenempfänger ist nicht immer leicht. Auf der Website Givewell werden Organisationen gründlich untersucht und danach bewertet, wie viel von dem gespendeten Geld auch wirklich bei den Betroffenen ankommt. Dabei zeigt sich Erstaunliches: Bettnetze gegen Malaria und Wurmkuren sind die effektivsten Möglichkeiten, Leben zu retten und Bildung zu ermöglichen!

Das kannst du tun!

Aber auch für Studierende, die noch kein Geld verdienen, gibt es zahlreiche Ideen, wie man helfen kann: gezieltes Engagement, die richtige Berufswahl, zielführende Kommunikation. Wie das genau geht, erfährst Du am 30.11. um 19.30 Uhr auf Zoom bei dem Vortrag „Welt verbessern für Anfänger“ der Lokalgruppe des Effektiven Altruismus in Dresden.

Text: Leonore Winkler

Bildquellen

  • Leuchttafel Make this World better: Alexas_Fotos@Pixabay
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