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Das Deutsche Hygiene-Museum nimmt uns mit auf eine Reise in die Zukunft unserer Ernährung. Die neue Sonderausstellung „Future Food“ zeigt bis zum 21. Februar 2021 auf 800 Quadratmetern, wie wir essen, woher unser Essen kommt und was nötig ist, damit auch in einigen Jahrzehnten noch alle satt werden. 

Essen ist lebensnotwendig – und doch weit mehr als ein reines Über-Lebensmittel. Essen führt Menschen zusammen, schafft Erinnerungen, Genuss, Identität und Kultur. Auf den ersten Blick ist es eine private Handlung, auf den zweiten aber auch ein politischer Akt. Denn wir alle sind Teil eines globalen Ernährungssystems, das Milliarden satt macht, während es 800 Millionen Menschen hungern lässt. 

Blick in die Zukunft unserer Ernährung

Hinzu kommen neue globale Herausforderungen durch die Konsequenzen des Klimawandels, schwindende Ressourcen und die zunehmende Marktmacht transnationaler Konzerne. Vor diesem Hintergrund widmet sich die neue Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden einer der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus? Wie kann sie gestaltet werden? Brauchen wir neue Konzepte oder sogar eine Umkehr im Sinne eines „Weniger ist mehr“? Und: Wer könnte einen solchen Kurswechsel steuern – die Politik, NGOs, die Zivilgesellschaft oder die Konsumenten selbst?

In drei Kapiteln auf den Teller

Die Besucher folgen in drei Kapiteln dem Weg pflanzlicher und tierischer Lebensmittel vom Stall oder Feld bis auf den Teller. Die einzelnen Etappen sind in realen Raumsituationen inszeniert: Man betritt die Ausstellung durch ein Partyzelt, in dem die Hinterlassenschaften einer Feier an die verzehrten Speisen erinnern. Der erste Ausstellungsraum ist als ein Gewächshaus gestaltet und hat die Produktionvon Nahrungsmitteln zum Thema. Im zweiten Kapitel veranschaulicht ein Logistikzentrum die Ströme des globalen Handelsund seine Konsequenzen. Der Rundgang führt danach in einen Supermarkt, in dem die Verbraucher die Wahlzwischen unterschiedlichen Warenangeboten haben. 

Welche Produkte verdienen ein Comeback?

Im letzten Ausstellungsraum, dem Epilog, wird der Akt des Essens selbst in Form eines Festmahls in Szene gesetzt. Eine opulente Tafel animiert die Besucher zur Diskussion und Interaktion: In einem Spiel können sie zum Beispiel ihre eigenen Ernährungsgewohnheiten hinterfragen oder darüber abstimmen, welche mittlerweile von der Speisekarte verschwundenen Produkte ein Comeback verdienen sollten.

So kannst du die Ausstellung besuchen

Du kannst die Ausstellung „Future Food – Essen für die Welt von morgen“ von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr anschauen. Mit einem gültigen Studentenausweis kostet der Eintritt für dich nur 4 Euro. Wegen Corona dürfen sich immer nur maximal 30 Besucher in den Ausstellungsräumen aufhalten. Das Hygiene-Museum hat dafür Besuchsregeln erstellt. 

Text: PR
Foto: Pixabay

Bildquellen

  • Food – Ausstellung im DHMD: Oliver Killig
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