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Das erste Babbel-Stipendium geht an die TU Dresden-Studentin Kristina Nediuk. Warum die Jury sie ausgewählt hat und was sie jetzt vorhat …

Kristina Nediuk, 23-jährige Studentin der TU Dresden, ist die Gewinnerin des Babbel-Stipendiums. Die Sprachlern-App Babbel zeichnet damit Studentinnen und Studenten aus, die ganz bewusst ihre Komfortzone verlassen, um neue Wege zu gehen und so ihre Ziele zu erreichen, teilt Babbel mit. 

Kristina studiert Wirtschaftswissenschaften an der TUD und verfolgt die Vision eines nachhaltigen Tourismus in ihrer Heimat Kirgistan. Auf ihrem Weg dahin überwindet sie mithilfe ihrer Sprachkenntnisse immer wieder Grenzen. Neben ihrer Muttersprache Kirgisisch spricht Kristina Deutsch, Englisch und lernt Spanisch.

Mit Sprachen Grenzen einreißen

Das Babbel-Stipendium steht im Zeichen der Überwindung der eigenen Grenzen, angelehnt an das Zitat des Philosophen Ludwig Wittgenstein: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Neben dem Zugang zur Babbel-App und zu allen Babbel-Lernsprachen für ein Jahr, erhält Kristina ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro und einen Gutschein im Wert von 250 Euro für eine internationale Sprachreise.

„Sprachen haben meinen Horizont erweitert, mich mit vielen Menschen zusammengebracht, mir ermöglicht, andere Kulturen kennenzulernen und meinen Weg zu finden: Meine Vision vom nachhaltigen Tourismus in meinem Heimatland“, erklärt Kristina.

Besonders beeindruckten die Babbel-Jury Kristinas Entschlossenheit, ihre abenteuerlichen Projekte sowie inspirierende Erfahrungsberichte auf dem Weg zu ihrem großen Ziel. „Wir glauben, dass jemand wie Kristina Nediuk unsere Welt zu einem besseren Ort macht. Sie vermittelt die Bedeutung von sprachlicher und kultureller Vielfalt als einen Schatz, den es unbedingt zu pflegen und zu kultivieren gilt“, sagt Alexander Peter Hihler, Leiter der Auswahlkommission bei Babbel.

Studentenjob in 3700 Metern Höhe

Auf ihrem Weg zum nachhaltigen Tourismus hatte Kristina ihr erstes prägendes Erlebnis 2015 bei ihrem ersten Studentenjob in 3700 Metern Höhe. Im Basislager am Pik Lenin im Pamir-Gebirge in Kirgistan verhalf Kristina Bergsteigern aus über 200 Nationen als Dolmetscherin zu einem Austausch. „Meine Wohnung war für drei Monate ein kleines Zelt und es gab nur zweimal wöchentlich heißes Wasser zum Duschen. Das war eine harte Zeit, aber meine Neugier und meine Liebe zu Sprachen haben mich motiviert“, sagt Kristina. In diesem Sommer erkannte sie ihre Leidenschaft: Ihre Vision von einem guten und nachhaltigen Tourismus in ihrem Heimatland. Mittlerweile hat Kristina vier Sommer in den Bergen Kirgistans verbracht.

Zum Sprachkurs nach Dresden

Die nächste Herausforderung auf ihrem Weg zum Ziel war die Tatsache, dass an ihrer damaligen Universität kein nachhaltiger Tourismus gelehrt wurde. Daraufhin nutzte sie ihre gesamten Ersparnisse und zog für einen Sprachkurs nach Dresden. Hier begann sie später ihr Studium. „Das war ein großer Schritt in meinem Leben und der nächste Schritt aus der Komfortzone.Das Studium ist für mich schwerer als für Muttersprachler, aber ich kämpfe weiter für meinen Traum und arbeite hart. Ich beginne gerade Spanisch zu lernen als dritte Sprache“, erklärt Kristina.

Überraschung für die Familie geplant

Bis zum Sommer 2022 möchte Kristina ihr Studium abschließen und ihren Traum verwirklichen. „Ich weiß, dass ein harter Weg vor mir liegt. Das Babbel-Stipendium ist dabei eine große Unterstützung“, erklärt sie. Mit dem Babbel-Stipendium möchte sie auch ein Überraschungspaket an ihre Familie schicken, die sie finanziell unterstützt. Den Babbel Travel-Gutschein wird die Gewinnerin für eine Sprachreise nach Spanien nutzen und vorher mit der Sprachlern-App das Sprechen üben. „Fremdsprachen sind die wichtigste Ausrüstung, wenn man die Komfortzone verlassen, über sich hinauswachsen und seine Träume verwirklichen möchte, nicht nur in den Bergen“, sagt Kristina.

Ein komplettes Interview mit Kristina Nediuk kannst du hier lesen.

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Text und Foto: PR

Bildquellen

  • thumbnail_Foto_Kristina_Nediuk_Babbel-Stipendium: PR
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