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Studis im ersten Semester sollten ihren BAföG-Antrag rechtzeitig stellen. Das rät das Deutsche Studentenwerk. Spätestens zum offiziellen Beginn des Wintersemesters 2020/2021 am 1. Oktober und nicht erst, wenn die Vorlesungen beginnen. 

Zwischen den beiden Zeitpunkten können Wochen liegen, und die Studierenden würden eventuell auf Förderung verzichten, wenn sie den Antrag erst zum Beginn der Vorlesungen stellen, erklärt das Deutsche Studentenwerk (DSW). BAföG kann nämlich erst ab dem Monat der Antragstellung gezahlt werden, weshalb sich der frühzeitige Antrag lohnt.

Offiziellen Semesterstart beachten

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erläutert: „Wegen der Corona-Pandemie haben viele Hochschulen, gerade die Universitäten, den Beginn der Vorlesungszeit für dieses Wintersemester 2020/2021 nach hinten verschoben, zum Beispiel auf Anfang November 2020. Das Semester beginnt aber offiziell oft schon früher. Deshalb ist es besonders für Erstsemester wichtig, ihren BAföG-Erstantrag möglichst frühzeitig zu stellen, damit sie ab Beginn des Semesters auch die Förderung erhalten können.“ 

Fachhochschulen sind noch eher dran

Noch früher als an den Unis geht es meist an den Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften los. Hier hat das Wintersemester 2020/2021 in der Regel bereits am 1. September 2020 begonnen, auch wenn der Vorlesungsbeginn erst später sein kann. Stellen die FH-Studienanfänger/-innen in diesem Monat noch ihren BAföG-Antrag, können sie nach Prüfung ihres Antrags grundsätzlich auch die Förderung für September 2020 erhalten. Deshalb ist es umso wichtiger, das Studentinnen und Studenten der Fachhochschulen ihren BAföG-Antrag rechtzeitig stellen.

Das ist jetzt neu beim BAföG

Zum Wintersemester 2020/201 gibt es einige Veränderungen beim BAföG. So wird der Förderungs-Höchstsatz auf 861 Euro erhöht, die Freibeträge für das Einkommen der Eltern steigen, und man kann mehr Vermögen haben, das nicht aufs BAföG angerechnet wird. Die Kinderbetreuungszuschläge steigen von 140 auf 150 Euro. Außerdem sind die BAföG-Antragsformulare neu und übersichtlicher gestaltet. 

Gibt’s jetzt auch für dich BAföG?

„Die Corona-Pandemie hat die Beschäftigungs- und Einkommenssituation vieler Studierender und auch die ihrer Eltern verschlechtert; ein BAföG-Antrag kann sich nun erst recht lohnen“, sagt Achim Meyer auf der Heyde weiter. „Viele Studierende, die vorher nicht förderungsberechtigt waren, können es jetzt sein. Und viele, die vorher bereits BAföG bekommen haben, können nun mehr BAföG erhalten. Deshalb sollten Studierende dem Slogan unserer neuen Kampagne folgen: Jetzt BAföG beantragen!“ Dann also nichts wie ran an die Formulare. 

Text: PR

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