Der Oxfam-Shop in Dresden sucht freiwillige Helfer

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Wegen Corona-Pandemie können viele ehrenamtliche Mitarbeiter der Entwicklungs­hilfe­organisation nicht weiterarbeiten. Der Oxfam-Shop in Dresden sucht deshalb freiwillige Helfer.

Von unvorhersehbaren Krisensituationen sind oftmals die am meisten betroffen, die es ohnehin schon am schwierigsten haben. So sind die Folgen des Corona-Virus besonders hart für in Armut lebende, benachteiligte Menschen. Für genau diese setzt sich Oxfam ein, eine globale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die das Ziel verfolgt, eine gerechte Welt ohne Armut zu schaffen.

„Überflüssiges flüssig machen“

Die Arbeit der Organisation besteht darin, bei Krisen Leben zu retten und Existenzen wieder aufzubauen, demokratische Teilhabe zu ermöglichen und Geschlechtergleichheit zu fördern. Darüber hinaus setzt sie sich mit vielen weiteren relevanten Themen der heutigen Zeit auseinander. Um diese Arbeit zu finanzieren, wurden sogenannte Oxfam-Shops mit ehrenamtlichen Mitarbeitern und hochwertigen, gespendeten Secondhand-Waren, wie Kleidung, Haushaltsgegenstände, Bücher, Medien und noch viel mehr, gegründet, derenGewinne in die Arbeit der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam fließen. Das Konzept funktioniert ganz nach dem Motto „Wir machen Überflüssiges flüssig“.

Pausieren wegen Corona

Die Corona-Pandemie hat diesen Kreislauf jedoch in einen Leerlauf getrieben, denn die Oxfam-Shops mussten schließen und die Hilfe fehlt nun da, wo sie am meisten benötigt wird.
Am 4. Mai durfte der Oxfam-Shop in Dresden auf der Brucknerstraße 2-4 wieder eröffnen, aber es mangelt an Personal, denn die meisten der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zu einer Corona-Risikogruppe, weshalb viele engagierte Helfer – aus Sicherheitsgründen – mit ihrem Ehrenamt pausieren müssen. Etwa 3400 Ehrenamtliche arbeiten in den 54 Oxfam-Shops in Deutschland. Sie stehen für die Vision der Organisation ein und tragen gemeinsam die Verantwortung dafür, die Ziele Oxfams in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. In dem kollegialen Miteinander geht es um das Selbstverständnis und die Werte in der Zusammenarbeit für eine wichtige Idee.

Oxfam-Shop in Dresden sucht Helfer

Wenn du über 18 Jahre alt bist und keiner der vom RKI genannten Risikogruppe angehörst, kannst du mit wenig Aufwand schon viel bewegen. Drei bis fünf Stunden freiwillige Arbeit pro Woche sind ausreichend, um das Überleben der Shops zu garantieren und so die Folgen der Pandemie einzuschränken. Wenn du Interesse hast, kannst du an freiwilligen-management-shops@oxfam.de schreiben. Matthias Scholl, Regionalleiter West und Süd der Oxfam-Shops, appelliert: „Macht mit – und bewegt mit uns die Welt! Gerade in diesen schwierigen Zeiten!“

Du willst dich für die gute Sache engagieren und suchst noch ein Betätigungsfeld? Auch die Studentenorganisation Aiesec freut sich über Mitstreiter.

Text und Foto: Lucy Lehmann

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