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Die 2020 gegründete Band Colordrive brachte bereits am 9. Juli dieses Jahres ihr erstes Album namens „Soulhunter“ raus. Im Genre des Melodic Alternative Rock ergründet die Dresdner Band auf zwölf Songs verschiedene Zustände der menschlichen Seele.

Die Band Colordrive besteht aus vier Mitgliedern: Christopher Schikora (Vocals, E-Gitarre), Tobias Schröder (E-Gitarre), Rebecca Fröhlich (E-Bass, Backing Vocals) und Florian Simon (Drums). Christopher, Tobias und Florian kannten sich durch ihren gemeinsamen Arbeitgeber bei einer Softwarefirma. Ursprünglich waren es jedoch nur Christopher und Tobias, die die Idee zur Bandgründung entwickelten. Weil sie Spaß an Musik haben, trafen sie sich zu einer Jamsession, bei der schnell klar wurde, dass dies mehr als nur ein kleines Musikprojekt werden soll. Florian und Rebecca stießen dazu und vervollständigten die Band. 

Albumproduktion im Lockdown 

Direkt nach der Bandgründung arbeiteten die vier an ihrem ersten Album. Durch die Pandemie verbrachten sie die meiste Zeit der Albumproduktion in ihrem Homestudio, aber wenn die Möglichkeit bestand, gingen sie in das Dresdner Tonstudio „Silent Sound“. Neben den musikalischen Aspekten regeln die vier Bandmitglieder auch alle Social-Media, Technik- und Organisationsangelegenheiten selbst.

Auf der Suche nach dem Seelenfrieden

„Soulhunter“ lautet der Name des ersten Albums. Tobias erklärt, wie es zu dem Titel kam: „Einerseits jagt man einem idealen Seelenzustand nach, andererseits wird man von Zuständen gejagt, die diesen behindern. Der Begriff Soulhunter ist ein Neologismus, es ist also viel Raum für Interpretation. Ursprünglich als Arbeitstitel für einen Song genutzt, begleitete uns das Wort die gesamte Albumproduktion über und passte letztlich perfekt als Albumname.“ In insgesamt zwölf Songs setzen sich die Musiker mit aktuellen gesellschaftlichen und persönlichen Themen auseinander, aber vor allem mit den zahlreichen Facetten, Wünschen und Kämpfen der menschlichen Seele.

Bunte musikalische Mischung

„Hier ist der Name Colordrive Programm“, betont Tobias. Die Band möchte Rockmusik möglichst vielfältig gestalten. Die Songs sollen musikalisch sein und direkt ins Ohr des Hörers gehen. Zudem hat sich die Band auf kein bestimmtes Genre festlegen wollen. Es geht ihnen darum, einfach die Musik zu machen, auf die sie gerade Lust haben. Außerdem präferiert jedes der Mitglieder andere Musikrichtungen, wie Grunge, Pop Punk und New Rock bis hin zu Artrock, die sich schlussendlich in den gemeinsamen Songs vereinen. Wenn sie ihr Musikgenre jedoch definieren müssten, dann würden sie sich auf Melodic Alternative Rock einigen.

Liveauftritte für Jahresende geplant

Zurzeit konzentriert sich die Band noch auf Social-Media-Auftritte, Musikvideos und natürlich allem voran die Album-Promo. Die Album-Veröffentlichung zelebrierten die vier mit ihren Fans in Form eines Kopfhörerkonzerts. Zu hören sind die Songs bereits bei Spotify, YouTube & Co. Wer die Band unterstützen möchte, kann das Album bei Bandcamp als Download oder CD kaufen. Größere Liveauftritte sind für Ende des Jahres oder Anfang 2022 geplant.

Hör doch mal rein! 

Text: Lucy Lehmann
Foto: PR

Bildquellen

  • die Dresdner Band Colordrive: PR
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